Sonnenbaden ohne Reue – die besten Tipps

sonnenbadenSonnenbaden gehört für Dich im Sommer einfach dazu? Da bist Du nicht die Einzige: Sonnenbaden bedeutet für die meisten Menschen Entspannung pur, und tatsächlich benötigt der Körper auch Sonnenlicht, um beispielsweise das wichtige Vitamin D zu bilden.

Allerdings darf mit dem Sonnenbaden auch nicht übertrieben werden, denn sonst drohen schwere gesundheitliche Langzeitfolgen wie Hautkrebs. Und selbst wenn Du vom Krebs verschont bleibst, willst Du später auch keine ungesund wirkende, ledrig-faltige Haut haben, die vom vielen Sonnenlicht nachhaltig geschädigt wurde.

Die wichtigsten Vorbereitungen zum Sonnenbaden

Ganz wichtig: Wenn es im Frühling zum ersten Mal wieder richtig warm und sonnig wird, solltest Du Dich nicht sofort stundenlang ins direkte Sonnenlicht legen. Die Haut ist nach dem langen Winter noch nicht auf Sonne eingestellt und sehr empfindlich. Die tägliche Dosis Sonnenlicht sollte nur langsam gesteigert werden: Leg Dich am ersten Tag eine halbe Stunde in die Sonne und am zweiten Tag eine Stunde. Nach zwei bis drei Wochen hat sich Dein Körper wieder an die warmen Sonnenstrahlen gewöhnt, und längeres Sonnenbaden ist kein Problem mehr.
Das Gleiche gilt auch für den Urlaub: Achte darauf, dass Du nicht “käsebleich” in den Urlaub fliegst, um dann gleich stundenlang am Strand in der Sonne zu liegen. Übrigens – Vorbräunen im Sonnenstudio hilft nicht: Hier leuchtet nur UV-A-Licht, nicht aber das für einen sinnvollen Schutz gegen Sonnenbrand nötige UV-B-Licht.

Nie ohne Sonnencreme bräunen

Denke beim Sonnenbaden immer an die Sonnencreme – auch in der kurzen Pause auf dem Balkon. Der Lichtschutzfaktor (LSF) sollte sich am Hauttyp orientieren: Nordische Typen mit hellblonden oder roten Haaren haben eine Eigenschutzzeit von nur 5 bis 10 Minuten, während dunkle, mediterrane Typen eine Eigenschutzzeit von rund 30 Minuten haben. Eigenschutzzeit bedeutet, dass sich die Haut in dieser Zeit ohne Hilfe gegen Sonnenlicht schützen kann. Der Lichtschutzfaktor verlängert diese Zeit entsprechend: Eigenschutzzeit von 5 Minuten x LSF 50 ergibt 250 Minuten, in denen Du Dich bräunen kannst. Experten empfehlen, für eine sichere Bräunung diese maximale Zeit nur zu 60 % auszuschöpfen – in diesem Falle also zweieinhalb Stunden.
Die pralle Mittagssonne sollte auf jeden Fall beim Sonnenbaden vermieden werden: Gesünder ist es am späteren Nachmittag, wenn die Sonne ihre Intensität verloren hat. Nach dem Sonnenbad bietet ein kühlendes After-Sun-Gel der Haut zusätzliche Erholung.

Bildnachweis: © contrastwerkstatt – Fotolia.com

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